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Meine Arbeitsweise

Wie fast schon üblich in der Therapieszene gibt es auch unter den Paartherapeuten einen fruchtlosen Ideologiestreit zwischen „Problem-/Defizitorientierung“ und „Lösungs-/Ressourcenorientierung“. Eine einfache Übersetzung dieses Fachchinesisch wäre: kümmern wir uns darum, was die Probleme verursacht, oder darum, was sie löst bzw. in Zukunft anders werden soll.

 

Meiner Ansicht nach hat - wie eigentlich immer, wenn es nur schwarz oder weiß geben soll - keine der beiden Seiten recht oder unrecht. Ich arbeite „an beiden Fronten“ und orientiere mich hierbei an den systemischen Therapie-Konzepten der bekannten Paartherapeuten Rosemarie Welter-Enderlin und Arnold Retzer. Diese beiden langjährig praktizierenden und anerkannten Therapeuten und Fachautoren bieten mit ihrem jeweiligen Vorgehen eine gute Mischung aus beiden Therapieschulen.

 

Wie bereits in der Rubrik Paartherapie ausführlicher erläutert, stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit das Verstehen und das Verändern. Durch das Verständnis der gegenseitigen Bedürfnisse, Ängste sowie Schutz- und Abwehrmechanismen entsteht bei beiden Partnern ein Gespür dafür, was die Probleme verursacht. Auf dieser Basis können dann gemeinsame Lösungsstrategien ausprobiert werden, um Schritt für Schritt konfliktreiche Verhaltensmuster durch einen einfühlsameren Umgang zu ersetzen. Dabei ist natürlich nicht jeder Testballon gleich ein Treffer. Erfahrungsgemäß zeigt eine beiderseitige Offenheit für „Versuch und Irrtum“ aber recht bald erste Erfolge. Und diese sind dann eine gute Motivationsbasis, um auch noch andere Baustellen zu meistern.

Das Ende der Liebe ist nicht der Streit, sondern die Gleichgültigkeit!

Hund und Katze